Aktuelles
Saul Leiter
Saul Leiter: Einige biografische Elemente
Saul Leiter wurde 1923 in Pittsburg geboren, wo er die Kunst in den Büchern der Stadtbibliothek entdeckte. Nach den Ausstellungen seiner Gemälde in der Ten Thirty Gallery in Cleveland, in der Outlines Gallery in Pittsburgh, sowie im großen „Gump“ in San Francisco, zog er 1946 gegen den Willen seines Vaters (ein bekannter Rabbiner) nach New York um, um Maler zu werden.
Er interessierte sich auch sehr für die Fotografie und machte Fotos von den Straßen seines Viertels.
Nach dem Besuch einer Henri Cartier-Bresson Ausstellung im MoMA 1947 entschied er sich, sich ausschließlich der Fotografie zu widmen, zuerst in schwarz-weiß, später auch in Farbe.
Seine Schwarz-Weiß-Serie „The Wedding as a Funeral“ wurde 1951 im LIFE Magazin veröffentlicht.
Seine Begegnung mit Edward Steichen, dem Art Director von „Vanity Fair“ und „Vogue“ war entscheidend.
Er stellte zwei Mal im MoMA aus und begann mit Modefotografie. Seine Arbeiten wurden unter anderem in ELLE, LIFE, Nova, Vogue und Queen veröffentlicht.
Ohne formelle Ausbildung, konstruierte er ein sehr persönliches Werk auf seinen Spaziergängen in Paris und New York. Seine Fotos, in denen man den Ausdruck seines Malertalents wieder findet, sind oft komplex und subtil, spielen mit Licht und Schatten.
Ausstellung
Vom 24. Oktober 2011 bis zum 04. März 2012 widmet das Joods Historisch Museum (Museum für jüdische Geschichte) in Amsterdam Saul Leiter eine große Retrospektive, eine Premiere in den Niederlanden.
Mehr Information auf der Webseite des Museums.
Für diese Ausstellung edierte Produkte
Zum Anlass dieser Retrospektive ediert Nouvelles Images eine Serie von Postkarten und Kunstdrucken.



