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„Doisneau Paris Les Halles“



Ausstellung

Nach dem Erfolg der Paris gewidmeten Ausstellungen „Paris au temps des Impressionnistes“ (Mai bis Juli  2011, 198.000 Besucher), „La Commune de Paris“ (April-Mai 2011: 83.000 Besucher) und „Berges de la Seine“ (Paris sur Seine, seit dem 04. Juli 2011 täglich 1.500 Besucher) setzt die Stadt Paris ihre Entdeckungsreise durch die Geschichte der Hauptstadt fort, mit dem Zeugnis eines der größten Fotografen des 20. Jahrhunderts über ein Stadtviertel mit Symbolcharakter: Les Halles.

Robert Doisneau machte seine Fotos des Stadtviertels Les Halles ab 1933 und verfolgte durch die Jahrzehnte hindurch dessen Verwandlung bis in die 1960er Jahre. Bevor Les Halles ein einfaches Einkaufszentrum wurden, waren sie der „Magen von Paris“. Es war ein sehr geschäftiger Großmarkt, in dem das Leben nur so wimmelte.
Sie können diese außergewöhnlichen Fotos, „Doisneau Paris Les Halles“, vom 02. Februar bis zum 28. April 2012 im Salon d’Accueil im Pariser Rathaus entdecken.
Bemerkung: Der von Flammarion edierte Katalog präsentiert 185 Fotografien von Robert Doisneau, begleitet von einem Text von Vladimir Vasak über den angekündigten Tod eines der schönsten Stadtviertel von Paris.

Für die Ausstellung edierte Produkte

Nouvelles Images ediert für diese Ausstellung 8 Postkarten im Format 10,5  x 14,8 cm.

Einige biografische Elemente

Robert Doisneau hat „Paris in Schwarz und Weiß“ verewigt, seine Vororte, Straßen, Cafés und seine Bewohner. Er fotografierte Privates und Populäres, obgleich er am 14. April 1912 das Licht der Welt in einer bürgerlichen Familie in Gentilly erblickte. Erst studierte er grafische Kunst an der Ecole Estienne und erhielt 1929 sein Diplom als Radierer und Lithograf. Von André Vigneau zum Fotografen ausgebildet, verkaufte er 1932 seine erste Fotoreportage über die Pariser Flohmärkte an den Excelsior. 1934 heiratete er Pierrette Chaumaison, mit der er zwei Töchter bekam: Annette und Francine.

Nach einer schlechten Erfahrung als Industriefotograf für Renault, Boulogne-Billancourt, entschied er sich 1939 dazu unabhängiger Fotograf und Illustrator zu werden. Zu diesem Zeitpunkt lernte er Charles Rado, den Gründer der Agentur Rapho kennen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er ein aktives Mitglied des französischen Widerstandes war, wurde er 1946 unabhängiger Fotograf für diese berühmte Agentur.

Er starb am 01. April 1994 in Montrouge.

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