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Sean Scully

Beeinflusst von Matisse, Mondrian und vor allem von Mark Rothko, hat Sean Scully seine eigene abstrakte Sprache entwickelt, Bahnen und Streifen, die er in Gemälden mit sehr großen Dimensionen zusammenfügt. Seine Werke werden in den Kollektionen der größten Museen der ganzen Welt gezeigt.

Biografie

Orientierungspunkte

Sean Scully wurde in Dublin geboren, verbrachte aber seine Kindheit und Jugend in London, wohin seine Familie 1949 gezogen war.

Nach einer Ausbildung zum Typographen studierte er von 1965 bis 1968 am Croydon College of Art in London und von 1968 bis 1972 an der Newcastle University.

1972 erhielt er ein Stipendium für Harvard.

Nach seiner Rückkehr gab er zwei Jahre lang Kurse an der Chelsea School of Art und an der Goldsmiths School of Art.

1975 zog er in die USA und erhielt 1983 die amerikanische Staatsangehörigkeit.

1977 fand seine erste eigene Ausstellung in London in der Rowan Gallery statt.

1985 fand seine erste eigene Ausstellung in den USA, im Carnegie Institute, Pittsburgh, Pennsylvania statt.

1994 widmete ihm die Galerie nationale du jeu de Paume in  
Paris, Frankreich, seine erste eigene Retrospektive.

Von 2002 bis 2007 lehrte er an der Akademie der Bildenden Künste in München.

2008 widmete ihm das Musée d’Art Moderne in Saint-Etienne Métropole eine große Retrospektive.

"Eine in der Welt verankerte Abstraktion"

In seinen ersten Werken verwandte Sean Scully vertikale und horizontale Farblinien, die sich geordnet kreuzen, um sich überlagernde Gitter zu formieren.

In den 1980er Jahren wandte er sich von Linien ab, um ausschließlich – horizontale oder vertikale – breite und weniger breite Bahnen zu verwenden. Später verwandte er auch Quadrate in seinen Gemälden, wie in "Union Yellow" (1994), in dem die Farben im Schachbrettmuster verteilt sind.

Scully versucht die Strenge und "Kälte" der Abstraktion zu dämpfen, um mehr Gefühl und "Humanität" hineinzubringen.

Von Scullys Gemälden geht eine große Energie aus. Er hinterlässt Spuren des Pinsels, der verschiedenen Farbschichten, deren Dicke er variiert, alterniert zwischen Transparenz und Undurchsichtigkeit, spielt mit Farbabstufungen.

Sean Scullys graviertes Werk und die Fotografie

Neben der Malerei realisiert Sean Scully auch Gravuren. 2006 schenkte er sein gesamtes Werk von Gravuren dem  Département des Estampes et de la photographie de la Bibliothèque nationale de France.

Er ist auch Fotograf. Seine Fotografien sind hauptsächlich von Türen, Steinwänden, deren Anordnung, Form, Farbe und Textur seine Arbeit nähren.

„Ich versuchte in der abstrakten Malerei eine neue Form der Emotionalität zu kreieren, Entdeckungen zu machen oder neue Verfahren zu testen. Ich habe versucht, das Objektive mit dem Subjektiven zu kombinieren, das Rationelle mit dem Emotionalen.“ Sean Scully

Werke

Entdecken Sie die Werke von Sean Scully:
- auf der Webseite der Galerie Lelong, Paris
- auf der Webseite der Kerlin Gallery, Dublin
- auf der Webseite der Timothy Taylor Gallery, London

Nützliche Links

- "Sean Scully. Une abstraction ancrée dans le monde" (Eine in der Welt verankerte Abstraktion). Retrospective von 2008 im Musée d'Art Moderne in Saint-Etienne Métropole:
>> Das pädagogische Dossier lesen
>> Den Flyer lesen

- Sean Scully Ausstellung von 2006 in der Bibliothèque Nationale de France:
>> Die Notiz lesen
>> Die Pressemitteilung lesen

Die Produkte von Sean Scully bei Nouvelles Images

> Poster und Kunstdrucke

Poster und Kunstdrucke Mexico 4.2.88 Poster und Kunstdrucke Saba Poster und Kunstdrucke Montserrat
Identität

Nationalität(en) : US-Amerikanisch, Irisch
Geboren am : 30/06/1945
Profil : Graveur, Maler, Fotograf
Behandelte Themen : Farben und Material

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