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Claude Monet

Claude Monet, der Mitbegründer des Impressionismus war, hat die Kunst der Malerei revolutioniert, in dem er einen neuen künstlerischen Stil kreierte, der mit dem Akademismus brach.  Licht und Farbe sind die wichtigsten Elemente seiner Gemälde. Monet war lange der Kritik ausgesetzt, bevor sein Werk, dessen Ziel es ist flüchtige Impressionen einzufangen, Anerkennung fand.

Biografie

Monet, Wegbereiter des Impressionismus

Claude Monet wurde am 14. November 1840 geboren und war ein frühreifer Künstler, der sich seiner Berufung, trotz der Zweifel seiner Familie, sicher war. Mit 15 lernte er Eugène Boudin kennen, der ihn dazu brachte mit ihm im Freien zu malen. Er war sein erster Meister und sein Initiator: „Allein durch das Beispiel dieses Künstlers, der von seiner Kunst und der Unabhängigkeit gepackt war, hatte sich mein Malerschicksal aufgetan.“ 
Monet schloss sich dem Atelier Gleyre 1862 an und traf Renoir, Sisley und Bazille, der harte Kern der Impressionisten. Seine Wille zur Unabhängigkeit, gemischt mit seiner Kritik an der akademischen Malerei, brachten ihn dazu innovative Werke zu realisieren, wie "Falaises de Sainte-Adresse" (Felsen von Sainte-Adresse) 1864, "Camille" 1866, "Femmes cueillant des fleurs" (Frauen beim Blumenpflücken) 1866, das "Déjeuner sur l’Herbe" 1866, "La Pie", 1868.
Monet und seine Freunde malten im Freien, in der Umgebung von Paris oder an der Normandie-Küste, hauptsächlich wegen des Effekts von Licht und Farbe, der sie faszinierte. Ständig auf der Suche nach Inspiration und neuen Bildthemen, blieb doch ihre erste Sorge ihre Gemälde ausstellen zu können.

Die Geburt des Impressionismus trotz Kritik

1869 nahm Monets Werk, der zusammen mit Renoir eine Bilderserie in La Grenouillère ("Bain à la Grenouillère", "La Seine à Bougival le soir") malte, eine Wende. Diese Gemälde, die mit schnellen und kräftigen Farbflecken realisiert wurden, eröffneten einen neuen künstlerischen Stil, dominiert von der Impression.
1870 heiratete Monet Camille Doncieux, sein Modell und die Mutter seines Sohnes Jean. Während des Krieges lebte die Familie in London, wo Monet die Gemälde von Turner entdeckte. Zurück in Frankreich, zog er nach Argenteuil und malte "Régates à Argenteuil" 1872, "Les Coquelicots" (Mohnblumen) 1873, "Femme à l’ombrelle" (Frau mit Sonnenschrim) 1875.
1874, als sich das offizielle Milieu immer feindlicher zeigte, gründeten Monet und seine Freunde die Gruppe der Impressionisten; die Bewegung verdankt ihren Namen dem Gemälde Impression, Soleil Levant (Eindruck, aufgehende Sonne) von Monet. Darauf folgte ein Jahrzehnt des Kampfes, in dem der Maler den Spott einer Öffentlichkeit, die sich jeder neuen Kunstform gegenüber verschlossen war, über sich ergehen lassen musste. Trotz der enormen finanziellen Schwierigkeiten stellte er weiter mit seiner Gruppe aus und malte die Flusslandschaften von Argenteuil und Vétheuil, sowie sein Meisterwerk "La Gare Saint-Lazare" (1877).
Camille starb 1879, kurz nach der Geburt ihres zweiten Sohnes, Michel. Monet realisierte sein letztes Portrait: "Camille Monet sur son lit de mort" (Camille Monet auf ihrem Sterbebett).

Die Jahre in Giverny (1883 - 1926)

1883 zog Claude Monet nach Giverny (Normandie) um und blieb dort bis zu seinem Tod 1926. Seine Werke begannen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Kritiker auf sich zu ziehen und brachten ihm schließlich Ruhm und Reichtum. 1892 heiratete er Alice Hoschédé.
Immer noch vom Licht fasziniert, begann er "in Serie" immer das gleiche Sujet, mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen, zu malen. So realisierte er in einem Zeitraum von zwei Jahren die Serie der Heuschober: "Meules de foin, effets de neiges, matin" (1890), "Meule de foin, fin de l'été, matin" (1891), "Meule de foin au coucher du soleil près de Giverny" (1891). Von 1893 bis 1894 malte er auch seine berühmte Serie der Ansichten der Kathedrale von Rouen.
Der Pflanzenliebhaber transformierte seinen Garten und legte seinen berühmten Seerosenteich an. Die Seerosen sind das Hauptthema seiner letzten Werke: "Les nymphéas blancs" (1899), "Le pont japonais" (1899), "Nymphéas" (1914, 1917).
Monet, der Vater des Impressionismus, beschrieb ihn kurz vor seinem Tod auf seine Art: „Ich hatte schon immer Horror vor Theorien … Ich habe nur den Verdienst direkt gemalt zu haben, im Angesicht der Natur, versucht zu haben meine Eindrücke von sehr flüchtigen Effekten wiederzugeben.“

Werke

Le Déjeuner sur l'herbe, 1866 (Frühstück im Grünen)
Femmes au jardin, 1866 (Frauen im Garten)
La Grenouillère, 1869 (Der Froschteich)
Régates à Argenteuil, 1872 (Regatten in Argenteuil)
Impression, Soleil Levant, 1873 (Eindruck, aufgehende Sonne)
La gare Saint-Lazare, 1877 (Der Bahnhof Saint-Lazare)
La Seine à Vétheuil, 1880 (Die Seine in Vétheuil)
Etretat: la plage et la porte d'Amont, 1883 (Etretat: der Strand und die Port d´Amont)
Effet de vent, série des peupliers, 1891 (Windeffekt, Serie von Pappeln)
La cathédrale de Rouen, plein soleil, 1893 (Die Kathedrale von Rouen in der prallen Sonne)
La cathédrale de Rouen, effet du matin, 1893 (Die Kathedrale von Rouen, Morgendämmerung)
Le bassin aux nymphéas, harmonie rose, 1900 (Seerosenteich, Harmonie in rosa)
Londres, le Parlement. Trouée de soleil dans le brouillard, 1904 (London, Parlament. Mit Sonnenstrahlen im Nebel)
Nymphéas bleus, 1919 (Blaue Seerosen)

Nützliche Links

Die Fondation Claude Monet
Die Gärten von Claude Monet
Museum Marmottan Monet

Die Produkte von Claude Monet bei Nouvelles Images

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Identität

Nationalität(en) : Französisch
Geboren am : 14/11/1840
Gestorben am : 05/12/1926
Profil : Maler
Künstlerischer Stil : Impressionismus
Behandelte Themen : Liebe - Freundschaft, Lebensstil, Blumen - Pflanzen, Landschaften - Natur, Portraits - Personen, Stillleben

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