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Bernardino Luini
Der italienische Renaissance-Maler Bernardino Luini war höchstwahrscheinlich ein Schüler von Leonardo da Vinci und hat einige religiöse Meisterwerke, in Form von Fresken und Gemälden realisiert. Er war ebenfalls ein großer Maler des reellen und familiären Lebens, der der Nachwelt einige Gemälde von rarer Intensität hinterließ.
Biografie
Bernardino Luini: Stil, Ausbildung und Einflüsse
Bernardino de Scapis, genannt Bernardino Luini, wurde um 1480 in Luino geboren. Sein Vater zog mit ihm 1500 nach Mailand, wo er, je nach den Quellen, Schüler entweder bei Stefano Scotto oder bei Ambrogio Borgognone wurde. Seine prinzipielle Inspiration war also lombardisch. Luini blieb den verschiedenen Einflüssen seiner Epoche gegenüber ziemlich verschlossen, inspirierte sich aber doch von großen Meistern, wie Leonardo da Vinci, dessen Schüler er ohne Zweifel gewesem ist. Sein Stil behielt während seines ganzen Leben eine gewisse Einheitlichkeit, um nicht zu sagen Monotonie: heitere Welten in kalten Farben. Darüber hinaus besaß Luini ein großes Talent der Imitation, wodurch einige seiner Arbeiten Leonrado da Vinci zugeschrieben wurden.
Luini, Experte in Freskenmalerei und religiösen Themen
Der Legende nach soll Bernardino Luini in seiner Jugend viele Liebschaften und damit verbundene Dramen erlebt haben, weswegen er sich oft in Klöstern verstecken musste. In einem von ihnen, in Saronno malte er die Fresken der Santa Maria dei Miracoli (1525-1532). Luini wurde ein großer Meister der Wandmalerei und realisierte die Fresken der Kapelle des Corpus Domini der Kirche San Giorgio al Palazzo (1516), die der Villa Pelucca in Monza (1522-1525), des Rabbia Palastes in Mailand, sowie sein Meisterwerk: die Fresken der Besozzi Kapelle in der Kirche San Maurizio, an denen er bis 1530 arbeitete. Deshalb wird er als der letzte große lombardische Freskenmaler angesehen.
Luini, Maler der Religiosität
Bernardino Luini wurde in den Jahren um 1510 langsam bekannt in Mailand. Neben den Fresken malte er auch viele Maria Gemälde, was ihn für die Romantiker des 19. Jahrhunderts zur Inspirationsquelle werden ließ. In dieser großen Serie findet man den Einfluss von Leonardo da Vinci und auch von Solario. Verheiratet und Vater von vier Kindern, darunter der spätere Maler Aurelio Luini, inspirierte er sich weiter von der Religion und malte einige Meisterwerke, wie die "Annunciazione", die "Pietà" (1516) und "Polittico" (1523). Er malte auch eine Serie von drei Salome Gemälden, in denen sein eigener originaler Stil zum Vorschein kommt.
Luini, Maler des echten Lebens
Obwohl er ein Maler der Religion war, zeichnete sich Bernardino Luini durch seine gelegentliche Abwendung von den Bildprinzipien seiner Epoche aus und malte die Realität. Er malte Szenen des echten Lebens, familiäre Gesten mit einer überraschenden Einfachheit, die doch eine geheimnisvolle Grazie ausströmen. Die Gemälde "Mädchen im Bade" und " Bagno di Ninfe," sind erstaunlich lebensecht.
Bereits 1520 erzielte er große stilistische und künstlerische Maturität und war hoch geschätzt. Bernardino Luini, der 1532 starb, blieb lange Zeit nach seinem Tod berühmt und geschätzt. Auch wenn seine Werke heute etwas weniger bekannt sind, bleibt er doch einer der wichitgsten Maler der Italienischen Renaissance.
Werke
Madonna col Bambino, 1499-1503
Sacra Famiglia, um 1510-1515
Natività e annuncio ai pastori, um 1520
Adorazione dei Magi, um 1520-1525
Cristo benedicente, 1520-1525
Madonna di Menaggio, um 1520-1530
Salomé con la testa di Giovanni Battista
Nützliche Links
Die Werke von Bernardino Luini in der Pinacoteca di Brera und im Musée du Louvre sehen.
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> Grußkarten
Identität
Nationalität(en) : Italienisch
Geboren am : vers 1480
Gestorben am : 1532
Profil : Maler
Künstlerischer Stil : Renaissance
Behandelte Themen : Portraits - Personen, Religion