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August Macke

Der deutsche Maler August Macke entfernte sich vom akademischen Formalismus, um innovativere Strömungen zu entdecken. Zunächst vom Impressionismus und danach dem Fauvismus angezogen, erreichte er seine Bildmaturität als Expressionist.

Biografie

Vom Akademismus zum Impressionismus

Der am 3. Januar 1887 in Meschede geborene August Macke ging 1904 auf die Kunstakademie von Düsseldorf. Schnell von innovativeren Sujets angezogen, besuchte er die Abendkurse der Kunstgewerbeschule. 1906 verließ er die Akademie.
Dann unternahm er Reisen, um seine Kenntnisse der Kunst zu vertiefen; er bereiste Italien, Holland, Belgien und London. Aber erst in Paris entdeckte er 1907 den Impressionismus. Diese Entdeckung veränderte seinen Ansatz in der Malerei.
Als er wieder nach Bonn zurückkam, entschloss er sich im Freien zu arbeiten. Beeinflusst von der impressionistischen Malerei, aber auch von Seurat, Cézanne und Matisse, realisierte er seinen Entwurf zum Ölbild "Baum in Weizenfeld".

1909 - 1911: Blütezeit der Kreation

Nach seinem Militärdienst heiratete Macke Elizabeth Gerhardt. Während ihrer Hochzeitsreise malte er das berühmte "Selbstbildnis mit Hut".
Dann begann eine äußerst kreative Periode. Zurück am Tegernsee, profitierte Macke von der ruhigen Umgebung, um über 200 Gemälde mit impressionistischer Inspiration zu malen.  

Ende 1909 nahmen Mackes Werke eine andere Richtung. Unter dem Einfluss von Cézanne malte er zwei Portraits von seiner Frau: "Frau des Künstlers mit Hut" und "Portrait mit Äpfeln", 1909. In diesen Gemälden ist auch ein starker Einfluss der Fauvisten zu bemerken: die Farbe ist überschwänglich und die Zeichnung vereinfacht. Die Farbe gewann immer mehr an Wichtigkeit im Werk des Künstlers, der schon 1907 sagte: „Ich habe jetzt mein ganzes Heil in die Suche nach der reinen Farbe gelegt."

Macke und der Blaue Reiter

Während der Fauvismus am Anfang des 20. Jahrhunderts langsam außer Atem kam, bewegte sich Macke Schritt für Schritt in Richtung Expressionismus, der die Kontinuität ist. Im Umfeld dieser Reaktion gegen den Akademismus gründete Macke mit einer Künstlergruppe, darunter Kandinsky, Marc oder Jawlensky, den Blauen Reiter . Macke nahm aktiv an der Erstellung des Almanachs der "Blaue Reiter" teil, war aber von der Münchner Ausstellung im Februar 1912 sehr enttäuscht. Er brach mit den Mitgliedern dieser innovativen Bewegung, und ging sogar so weit sie 1913 in seiner Bildsatire "Karikatur des Blauen Reiters" zu karieren.

1913 - 1914: die Bildmaturität

1913 zog Macke in die Schweiz, wo er erneut eine sehr reiche Schaffensperiode erlebte, die sich auf die Motive "Natur" und "Mensch" konzentrierte. Während einer äußerst bereichernden Tunesienreise realisierte er eine Aquarellserie, darunter Kairouan (1914), die Zeichen einer deutlichen Stilrevolution ist. Im August wurde Macke eingezogen und starb in der Champagne bei der Schlacht am 26. September 1914; sein letztes Gemälde heißt "Der Abschied" …

Werke

Arbre dans un champ de blé, 1907 (Baum in Weizenfeld)
Autoportrait au chapeau, 1909 (Selbstbildnis mit Hut)
Portrait de l'artiste au chapeau, 1909 (Portrait des Künstlers mit Hut)
Paysage du Tegernsee, 1910 (Landschaft am Tegernsee)
Composition de couleurs, 1912 (Farbige Komposition)
Paysage des environs de Hammamet, 1914 (Landschaften bei Hammamet)
Kairouan, 1914

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Identität

Nationalität(en) : Deutsch
Geboren am : 03/01/1887
Gestorben am : 26/09/1914
Profil : Maler
Künstlerischer Stil : Expressionismus, Fauvismus, Impressionismus
Behandelte Themen : Liebe - Freundschaft, Lebensstil, Schöne Künste, Landschaften - Natur, Portraits - Personen, Reisen, Stillleben

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